Theo.Logik. Vier Wochen Kontaktsperre und immer noch kein Ende
Normalerweise füllen sich um diese Jahreszeit die Biergärten, Freunde brechen zu gemeinsamen Ausflügen auf, Spielplätze sind voll, Touristen flanieren durch die Einkaufsmeilen. Der Corona-Frühling 2020 hat ein anderes Gesicht. Von Montag an darf man in Bayern zwar wieder mit einer Person ausserhalb seines eigenen Haushalts draussen unterwegs sein. «Freiheit» aber sieht anders aus. Und von einer Normalität sind wir noch weit entfernt. «Theo.Logik» fragt an diesem Montag, wie es den Menschen damit geht. Welche Fluchtorte suchen sie in dieser Krise auf? Beziehungsweise: Welche dürfen sie überhaupt aufsuchen? Und wie ist das mit der Angst, die viele von uns derzeit plagt – um die Gesundheit, um die eigene wirtschaftliche Existenz oder vor den globalen Auswirkungen dieser Krise. Schwere Zeiten, Kriege, Katastrophen: das es hat es auch in der Vergangenheit gegeben. Wie haben Theologen jeweils darauf reagiert? Lassen sich Parallelen ziehen und gibt es so etwas wie eine typische «Krisentheologie»?
