Die Tänzerin (La danseuse)

Marie-Louise Fuller (Soko) wächst im Wilden Westen auf, als Tochter eines Rodeoreiters und Goldgräbers (Denis Ménochet). Als ihr Vater, nachdem er mit einem Goldfund geprahlt hat, erschossen wird, packt sie ihre paar Habseligkeiten und macht sich auf zu ihrer Mutter nach New York. Dort will sie sich ihren grössten Traum zu erfüllen: Sie will endlich auf der Bühne stehen. Sie entwickelt ihren ganz eigenen Tanzstil mit meterlangen Stoffbahnen, mit denen sie sich wie ein Schmetterling bewegt, und nennt sich von nun an Loïe. Der französische Adlige Louis d’Orsay (Gaspard Ulliel) ist fasziniert von ihr und überzeugt sie davon, mit ihm nach Paris zu fahren. Die französische Regisseurin Stéphanie Di Giusto erweist mit ihrem Biopic über die avantgardistischen Künstlerin Loïe eine Hommage. Nach Loïes Tod 1928 geriet die Tänzerin lange in Vergessenheit, ihr Tanzstil jedoch lebte dank unzähligen Nachahmerinnen weiter. In der Hauptrolle ist Soko zu sehen, ein Star der französischen Post-Punk-Musikszene