Die Frau in Gold (Woman in Gold)
Maria Altmann (Helen Mirren) führt ein zufriedenes Leben in Los Angeles. Als Tochter der jüdischen Unternehmerfamilie Bloch-Bauer war sie vor dem Zweiten Weltkrieg in Wien zu Hause, bevor sie vor den Nationalsozialisten in die USA fliehen musste. Jahrzehnte später erfährt Altmann, dass sie die rechtmässige Erbin mehrerer Werke des österreichischen Malers Gustav Klimt ist. Auch sein Portrait ihrer geliebten Tante Adele Bloch-Bauer zählt dazu. Doch wird die «Goldene Adele» als österreichische Mona Lisa verehrt – und eine Rückgabe des millionenschweren Kunstschatzes stösst dementsprechend auf wenig Begeisterung. Maria lässt sich auf einen juristischen Machtkampf um ihr Erbe ein. Simon Curtis zeigt in seinem Spielfilm (GB 2015), der auf wahren Tatsachen beruht, wie schwierig es für die Hinterbliebenen des Holocaust bisweilen war und ist, ihres Erbes wieder habhaft zu werden – auch, weil eine gerichtliche Verfolgung von Raubkunst sie zur schmerzhaften Auseinandersetzung mit der Vergangenheit nötigt
