Sarahs Schlüssel (Elle s’appelait Sarah)
Die zehnjährige Jüdin Sarah (Mélusine Mayance) wird im Sommer 1942 bei der Deportation durch die französische Polizei von ihren Eltern getrennt. Nach angstvollen Tagen im Lager gelingt ihr die Flucht. Sarah ist beherrscht von einem einzigen Gedanken: Sie muss ihren kleinen Bruder retten, den sie zu Hause im Wandschrank versteckt hat – den Schlüssel dazu hält sie in der Hand. Bei der Rückkehr in ihre Pariser Wohnung erlebt sie einen Schock. 60 Jahre später arbeitet die Journalistin Julia (Kristin Scott Thomas) an einem Artikel über die Razzia im Juli 1942. Bei ihren Recherchen findet sie heraus, dass in der Pariser Wohnung ihrer Schwiegereltern früher einmal Juden gewohnt haben. Je näher Julia der Wahrheit kommt, desto mehr erfährt sie über die Familie ihres zukünftigen Mannes… Gilles Paquet-Brenner gelingt mit «Sarahs Schlüssel» (FR 2010) ein erschütterndes Historiendrama über das düstere Kapitel der französischen Nazi-Kollaboration
