La belle saison – Eine Sommerliebe

Im Frankreich der 1970er-Jahre zieht die 23-jährige Delphine (Izia Higelin) vom Bauernhof ihrer Eltern nach Paris, um Engstirnigkeit und ländlichen Moralvorstellungen zu entkommen. Dort lernt sie die extrovertierte Carole (Cécile de France) kennen, mit der sie sich gemeinsam in der Frauenrechtsbewegung engagiert. Die beiden Frauen verlieben sich ineinander. Ihre stürmische Affäre wird jäh unterbrochen, als Delphines Vater (Jean-Henri Compère) schwer erkrankt. Sie muss aufs Land zurückkehren, um ihrer Mutter (Noémie Lvovsky) bei der Arbeit auf dem elterlichen Hof zu helfen. Von Sehnsucht getrieben, beschliesst Carole Delphine zu folgen. Für die beiden Frauen beginnt ein Sommer voller leidenschaftlicher und glücklicher Momente. Als das idyllische Landleben jedoch erste Schattenseiten zeigt, muss Delphine entscheiden, wie offen sie zu ihrer Liebe stehen kann. Catherine Corsinis Liebesdrama (FR/BE 2015) zeigt auf, wie schwierig es auch in den 70ern war, als Frau frei zu sein und frei zu lieben