Glauben. Vom selbstgewählten Leiden
Ein Leben ohne Ehe und Sex, das fordert die römisch-katholische Kirche von ihren Priestern. Der Zölibat ist Pflicht. Doch was eine besondere Nähe zu Gott schaffen soll, schafft vielmehr ganz irdisches Leid: Priester, die ihre Sexualität zu unterdrücken versuchen, heimliche Affären pflegen oder gar Kinder haben, von denen niemand wissen darf. Mehr als die Hälfte der Priester gibt an, unter dem Zölibat zu leiden. Wie gelingt es ihnen, trotzdem daran festzuhalten? Und was erzählen diejenigen, die es irgendwann nicht mehr geschafft haben?
