Hoffe dasselbe für dich

Der Film lädt den Zuschauer anhand von Fragmenten aus dem Buch «Europeana. Eine kurze Geschichte Europas im Zwanzigsten Jahrhundert» des tschechischen Autors Patrik Ouředník zu einer Traumreise durch die letzten hundert Jahre ein. Patrik Ouředník schildert die turbulente Epoche in erfinderischer Sprache, mit viel Augenzwinkern – und ohne Rücksicht auf Chronologie: Sein kunterbuntes, nur scheinbar absurdes Inventar von Ereignissen erinnert an ein mediales Stillleben, das die Erfindung der Rolltreppe und den Tod Gottes, Birkenau und den Positivismus, das Kaugummi und die Atombombe fröhlich nebeneinanderstellt. Der Film verbindet Textauszüge auf dem Off mit einer Zusammenstellung von Archivbildern, zeitgenössischen Aufnahmen, fiktiven Szenen und diversen visuellen und klanglichen Spielereien. Wie ein modernes Stillleben, nach Art der Gemälde des 17. Jahrhunderts mit Totenkopf, Sanduhr und welken Blumen, lädt er ein zum Nachdenken über Vergänglichkeit, Sterben und die Frage nach dem wirklich Wichtigen