Stationen. Missbraucht und betrogen – Wenn Glauben krankmacht

Kinder bedeuten Zukunft. Viele religiöse Gruppierungen suchen händeringend nach Nachwuchs und versuchen über engagierte Eltern auch die Kinder zu erreichen. Sie setzen auf «religiöse Früherziehung», um Kinder schon von klein an auf die eigene Ideologie und das Glaubensleben einzuschwören. Schon früh wird Einfluss auf die Freizeitgestaltung der Kinder genommen, ihre sozialen Kontakte und die Berufsauswahl. Das hat für die Persönlichkeitsentwicklung weitreichende Folgen, wie ein neues Forschungsprojekt an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen zeigt. «Stationen» besucht Sektenkinder und fragt: «Wie konnten sie sich aus der Abhängigkeit befreien»? Gibt es dieses Phänomen, dass junge Menschen durch Manipulation, Abhängigkeit oder Kontrolle um ihre Selbstbestimmung in Fragen der Weltdeutung und Sinnfindung gebracht werden, auch in den grossen Volkskirchen