Lebenslinien. Barbara Stamm – direkt, bodenständig, fränkisch

Barbara Stamm, Politikerin, CSU-Mitglied, zeitweilige Ministerin und zehn Jahre lang Landtagspräsidentin, erfreut sich überparteilich auch heute noch grosser Beliebtheit. Besonders in ihrem sozialen Engagement nimmt man ihr ab, wovon sie spricht. Denn sie selbst war in den ersten Jahren ihres Lebens schwierigen Bedingungen ausgesetzt. In «Lebenslinien» erzählt sie, wie sie als kleines Mädchen plötzlich aus der Pflegefamilie herausgerissen wird, in der sie sich acht Jahre lang geborgen gefühlt hat. Eine fremde, gehörlose Frau holt sie ab – ihre leibliche Mutter. Damit beginnt für Barbara eine traumatische Zeit, in der sie zwischen der winzigen Wohnung der Mutter und einem Kinderheim hin- und herwechselt. Dieser für sie so schwierige Lebensabschnitt, betont sie, sei der Schlüssel, um ihr späteres Engagement für sozial benachteiligte Menschen zu verstehen