Feature. Ab auf die Insel – Wohin mit den Rohingya in Bangladesch?
Im Süden von Bangladesch liegt das grösste Flüchtlingslager der Welt. Rund eine Million Rohingya sind aus Myanmar dorthin geflüchtet, weil sie in ihrem Herkunftsland diskriminiert, gefoltert, missbraucht und getötet wurden. Zwei Jahre nach der letzten grossen Flüchtlingswelle kippt die Stimmung: den einst willkommenen Rohingya wird die Schuld an steigenden Lebenshaltungskosten, Krankheiten und Kriminalität gegeben. Die Regierung von Bangladesch reagiert mit einem äusserst umstrittenen Plan: Flüchtlinge sollen auf eine bisher unbewohnbare Insel im Golf von Bengalen umgesiedelt werden
