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SWR Literaturkritiker und Moderator Denis Scheck unterhält sich mit dem Autor Jan Peter Bremer über seinen neusten Roman «Der junge Doktorand» und trifft Übersetzerin Susanne Klingenstein, die «Die Reisen Benjamins des Dritten» von Scholem J. Abramowitsch nun in kommentierter Fassung aus dem Jiddischen neu übersetzt hat. Bremer hat erneut einen Gesellschaftsroman verfasst, diesmal über das Bedürfnis, gesehen und gehört zu werden. Kurz: Es geht um den Wunsch nach Aufmerksamkeit. Scholem J. Abramowitsch gehört zu den unbekannten Grössen der europäischen Literatur. Sein berühmtestes Werk «Die Reisen Benjamins des Dritten» aus dem Jahre 1878 wurde nun aus dem Jiddischen von Susanne Klingenstein übersetzt und ist in kommentierter Fassung im Hanser Verlag erschienen. Klingenstein skizziert in ihrem Nachwort den historischen und literarischen Hintergrund zu Abramowitschs politischer Satire, seinem jüdischen Don Quijote