Birma und die Rohingya – Mord nach Plan
Hunderte Dörfer wurden niedergebrannt, unzählige Vergewaltigungen und Massaker verübt. 700’000 Rohingya verlassen Myanmar und flüchten ins benachbarte Bangladesch ins Exil. Die ganze Welt kennt die Bilder des Volks auf der Flucht, das der Verfolgung zu entrinnen sucht. Es muss den Fluss Naf überqueren, die natürliche Grenze zwischen Bangladesch und Myanmar. Zu Fuss oder mit dürftigen Booten, ungeachtet der Gefahr. Die Vereinten Nationen sprechen von «ethnischer Säuberung», dann von «Merkmalen eines Völkermordes». Aber die tragischen Ereignisse der jüngsten Zeit sind nur die Spitze des Eisbergs. Tatsächlich besteht die Diskriminierungspolitik schon seit langem. Die aktuelle humanitäre Krise war absolut vorhersehbar. Was die muslimische Minderheit nun erleidet, ist der letzte, brutalste Akt einer ethnischen Säuberung. Und die ins Kreuzfeuer der Kritik geratene Friedensnobelpreisträgerin und birmanische Spitzenpolitikerin Aung San Suu Kyi hüllt sich in Schweigen. Die Dokumentation beleuchtet die Hintergründe des geplanten Massenmords
