Drei Farben: Rot (Trois couleurs: Rouge)
Valentine (Irène Jacob) ist jung, selbstsicher und schön. Als erfolgreiches Fotomodell lebt sie alleine in Genf. Eines Abends fährt sie mit ihrem Auto einen Hund an. Nachdem das Tier verarztet ist, bringt sie es seinem Besitzer, einem pensionierten Richter (Jean-Louis Trintignant), zurück. Den verbitterten alten Mann lässt das Schicksal seines Hundes jedoch kalt. Er beschäftigt sich lieber damit, die Telefongespräche seiner Nachbarn abzuhören und mitzuschneiden. Valentine ist entsetzt, fühlt sich jedoch auf geheimnisvolle Weise zu dem alten Zyniker hingezogen. Der wiederum beginnt unter dem belebenden Einfluss des jungen Mädchens, seinen weichen Kern unter der harten Schale herauszuschälen. Auguste (Jean-Pierre Lorit), Valentines Nachbar steht vor dem Richterexamen. Die Wege von Auguste und Valentine kreuzen sich oft, doch die beiden lernen einander erst auf einer Fähre kennen, während ein gewaltiges Unwetter aufzieht … «Drei Farben: Rot» (FR/PL/CH 1994) bleibt wie kein anderer Film der Farben-Trilogie von Krzysztof Kieslowski rätselhaft und faszinierend zugleich
