Berlin is in Germany
Ostberlin im Frühjahr 1989. Manuela (Julia Jäger) und Martin Schulz (Jörg Schüttauf) bereiten ihre Republikflucht vor. Doch das bleibt nicht unbemerkt. Der Hausbuchverwalter entdeckt zufällig die Flucht-Utensilien und will Manuela und Martin anzeigen. Bei der Auseinandersetzung mit den beiden wird er unter unglücklichen Umständen getötet. Martin wird wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Er erlebt den Mauerfall im Gefängnis. 2001 hat Martin seine Strafe verbüsst. Seine einzige Habe: ein blauer DDR-Personalausweis, DDR-Geld und DDR-Führerschein. Manuela hat mittlerweile einen neuen Lebenspartner aus dem Westen. Für seinen Sohn Rokko (Robin Becker) ist Martin ein Fremder. Auf der Suche nach Bekanntem irrt Martin durch ein ihm fremd erscheinendes Berlin. Auf seiner Odyssee begegnet er den Gewinnern und Verlierern der Einheit. Er versucht, wieder Fuss zu fassen, aber mit einer Vorstrafe hat er keine Chance und wird ungewollt in kriminelle Machenschaften verwickelt. Der mehrfach preisgekrönte Spielfilm (DE 2001) von Hannes Stöhr ist einer der bedeutsamsten «Nach-Wende-Filme»
