Die Neue Zeit. Die Frauenklasse (4/6)
Die exmatrikulierte Studentin Dörte Helm (Anna Maria Mühe) zieht in die Landkommune ihres Ex-Freundes Auerbach (Alexander Finkenwirth), wo sie neben der Landarbeit auch die gestalterische Erziehung der Kinder übernimmt. Doch Walter Gropius (August Diehl) taucht auf und bietet ihr die Wiederaufnahme ihres Studiums an. Allerdings verschweigt er ihr, dass mit Beginn des neuen Semesters die Studentinnen einzig und allein in der Webereiklasse studieren können. Das steht in diametralem Gegensatz zu den emanzipatorischen Idealen der Schule. Dörte protestiert mit einem Artikel und einer Grafik dagegen und wirft Gropius vor, vor dem Bürgerausschuss gekuscht zu haben – nicht wissend, dass ihre Freundin Gunta (Valerie Pachner) die Urheberin dieser Idee gewesen ist. Gropius holt zwei neue Meister ins Kollegium, auch um die Allmacht Johannes Ittens (Sven Schelker) einzuschränken, der zunehmend in Konkurrenz zu ihm steht. Dörte setzt durch, dass sie Wandmalerei studieren darf, was zum Gerede über sie und Gropius führt
