Theo.Logik. Amazonas-Synode 2019

Drei Wochen lang haben sie getagt: 280 Bischöfe, Sachverständige und Gesandte aus aller Welt, auf der Amazonas-Synode im Vatikan. Im Zentrum des Bischofstreffens standen die Probleme des Amazonas-Gebiets. Hier kristallisiert sich vieles von dem, was derzeit weltweit kontrovers diskutiert wird: Der Umwelt- und Klimaschutz einerseits und der Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit und Profitgier auf Kosten von Natur und Mensch andererseits. Aber auch die Fragen, was man gegen den Priestermangel in der katholischen Kirche tun kann, ob Frauen zur Diakonatsweihe zugelassen oder verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden können, sind auf der Synode ein Thema. Welche Antworten und Lösungen die Bischöfe vorschlagen, das werden sie am kommenden Sonntag in ihrem Abschlussdokument veröffentlichen. Ob sie damit genügend politischen wie gesellschaftlichen Druck ausüben können, um etwas zu bewegen, in Amazonien wie global?