Es geschah am hellichten Tag
Auf seinem einsamen Weg durch den Wald stolpert der Hausierer Jacquier über die Leiche eines kleinen Mädchens. Obwohl er selbst die Polizei alarmiert, glaubt ihm niemand, dass er mit der Tat nichts zu tun hat. Man bezichtigt ihn weiterer Kindsmorde, worauf der labile Mann sich in der Untersuchungshaft erhängt. Offiziell gilt der Fall als abgeschlossen, nicht jedoch für Hans Matthäi. Der erfahrene Kommissar, der eigentlich seinen Dienst als Ermittler quittiert hat, ist fest davon überzeugt, dass sich der Täter noch auf freiem Fuss befindet. Anhand einer Zeichnung des Mordopfers und unter Mithilfe eines Psychiaters erstellt er ein Täterprofil. Matthäi fasst einen geradezu irrwitzigen Plan und will den Täter in eine Falle locken. Er mietet sich in einer Tankstelle ein und engagiert die Fabrikarbeiterin Heller als Hauswirtin und will ihre kleine Tochter Annemarie als Lockvogel benutzen. Der Plan Matthäis scheint aufzugehen – doch dann wird ihm bewusst, dass er einen unverzeihlichen Fehler begeht
