Andreas Hofer

Während der napoleonischen Kriege Anfang des 19. Jahrhunderts wird Andreas Hofer zu einem Tiroler Volkshelden, der bis heute verehrt wird. Als Kopf einer Widerstandsbewegung gerät er in ein gefährliches politisches Interessenspiel zwischen Franzosen und Österreichern, Napoleon und den Habsburgern. Das wird ihn das Leben kosten. Der streng katholisch erzogene, früh verwaiste Mann wird nie erkennen, dass ihn das Haus Habsburg für seine Zwecke einspannt. Nach der Niederlage bei Austerlitz müssen die Habsburger 1805 Tirol an die bayerischen Könige abtreten. Die liberalen Bayern führen in Tirol zahlreiche auch religiöse Reformen durch, die auf den Widerstand der Landbevölkerung stossen. Die Revolte der Tiroler gegen Franzosen und Bayern bringt Napoleon in Zugzwang. In mehreren Auseinandersetzungen gelingt es den Aufständischen zwar, die bayerischen und französischen Truppen zu schlagen, aber nicht, sie endgültig zu besiegen. In dieser Zeit steigt Andreas Hofer bis zum Landeshauptmann in Innsbruck auf. Als Napoleon die Österreicher endgültig schlägt, muss Hofer fliehen