Die Eroberung des Mondes. «… nicht, weil es leicht zu erreichen ist … »

Nach John F. Kennedys Ermordung am 22. November 1963 konzentrierte sich sein Nachfolger Lyndon B. Johnson zu Ehren des Verstorbenen auf den Wettlauf zum Mond. Der Kalte Krieg führte weiterhin zu Spannungen: Gerüchten zufolge wollte die Sowjetunion eine besatzungslose Raumkapsel auf den Trabanten schiessen. Die Nasa hob das «Gemini»-Programm aus der Taufe und beförderte Astronauten in die Erdumlaufbahn, um eine eventuelle Mondmission vorzubereiten. Im Rahmen eines «Gemini»-Fluges absolvierte der Astronaut Ed White als erster Amerikaner einen Weltraumspaziergang. Ebenfalls unter der Regierung von Präsident Johnson entwickelte die Nasa das «Apollo»-Programm mit dem ausdrücklichen Ziel, einen Amerikaner auf den Mond zu befördern. Doch die erste Mission endete tragisch: Während eines Tests fing die Raumkapsel «Apollo 1» Feuer, und die drei Astronauten kamen ums Leben. Die Amerikaner waren bestürzt, eine Zeit lang wurde sogar die Zukunft des Programms und der Nasa sowie der Wettlauf zum Mond infrage gestellt …