Der Einsiedler
Bruder Markus lebt völlig abgeschieden und praktisch ohne Kontakte zur Aussenwelt in den Walliser Bergen. Für ihn ist ein Dasein in Stille die Voraussetzung für eine wunschlose Zufriedenheit. Dafür hat er alles zurückgelassen – auch seine Tochter. Der einstige Informatiker aus Bern ist vor einigen Jahren in die Abgeschiedenheit gezogen. Dort meditiert er und studiert heilige Schriften. Er übt das scheinbar Einfachste der Welt: nichts tun! Sein Entscheid erforderte einen grossen Verzicht. Materielle Dinge besitzt er praktisch keine mehr. Beziehungen hat er aufgegeben. Auch seine Tochter Alexandra hat er zurückgelassen. Erstmals redet nun die 21-jährige Bernerin über diese schwierige Zeit, als ihr Vater den Weg eines Einsiedler-Mönchs einschlug und für immer wegging. Der Film begleitet sie auf der Reise in die Klause, wo sie ihren Vater besucht
