Good Bye, Lenin

Wolfgang Beckers komödiantischer Film spielt in der Zeit vor und nach der deutschen Wiedervereinigung im Herbst 1990. Der 21-jährige Alex nimmt an einer Demonstration in Ost-Berlin teil, wobei seine sozialistische und staatstreue Mutter zufällig Zeugin seiner Verhaftung wird. Sie erleidet einen Herzinfarkt und fällt ins Koma. Alex weicht seitdem kaum von ihrem Krankenbett, bis sie nach acht Monaten endlich wieder erwacht. Fortan gilt seine Sorge der Frage, wie er der Mutter die alten Verhältnisse in Ost-Berlin weiterhin vortäuschen kann, damit ihr jede Aufregung erspart bleibt. Durch dieses berührende wie unmögliche Unterfangen werden die gesellschaftlichen Umwälzungen in Deutschland ebenso kritisch wie unterhaltend inszeniert.

Hans Hodel, Filmbeauftragter Reformierte Medien

«Good Bye, Lenin», Deutschland 2003, Regie: Wolfgang Becker, Besetzung: Daniel Brühl, Katrin Sass, Verleih: Filmcooperative, Heinrichstr. 114, 8005 Zürich, Telefon: +41 (0)1 448 44 22, Fax: +41 (0)1 448 44 28, E-Mail: info@filmcoopi.ch, Internet: http://www.filmcoopi.ch, http://www.good-bye-lenin.de

Kinostart: 13. März