Die Stunde der Offiziere
Am 20. Juli 1944 verübte Graf Stauffenberg ein Attentat auf Hitler, das fehlschlug. Ein Tag, der fast zum Wendepunkt in der Geschichte des 20. Jahrhunderts geworden wäre. Seitdem ist der 20. Juli 1944 zum Gegenstand von Mythen und Legenden geworden, wie wohl kein anderes Datum der jüngeren deutschen Geschichte. Wäre das Attentat geglückt und hätte die Bombe des Grafen Stauffenberg Hitler getötet, so hätte es ein Signal sein können, Krieg und Völkermord zu beenden. Die Dokumentation ist eine Collage aus Archivaufnahmen, Aussagen von Zeitzeugen sowie hochkarätig besetzten Spielszenen, die die Wege, Motive und Schicksale der Verschwörer lebendig machen. Die Spielszenen beruhen bis ins Detail auf den Aufzeichnungen und Verhörprotokollen sowie den Schilderungen von Angehörigen und Augenzeugen, sie zeigen das Geschehen an den Schauplätzen des Attentats: Im Führerhauptquartier Wolfsschanze in Rastenburg, im Bendlerblock in Berlin und an anderen wichtigen Orten. Auf diese Weise verdichtet der Film den versuchten Tyrannenmord zu einem spannenden historischen Drama
