Katholische Welt. Die Bus- und Wagenkirche in Unterfranken
«Meine Gemeinde ist der Bus», sagt die Aschaffenburger Gemeindereferentin Christa Klebba. Täglich pendelt sie im öffentlichen Nahverkehr zwischen ihren Pfarreien in Aschaffenburg, Schöllkrippen und Kleinkahl als Deutschlands erste Bus-Seelsorgerin. Das Konzept findet mittlerweile auch anderswo Nachahmer. Mit den Menschen spricht sie über kleine und grosse Sorgen, macht Hilfsangebote und verbreitet ihre Vision von Kirche: nah bei den Menschen, jederzeit ansprechbar und im Alltag präsent. Eine Idee, die auch der Schweinfurter Pfarrer Heiko Kuschel und der Pastoralreferent Günter Schmitt teilen. Sie haben ihre Kirche immer dabei, wenn sie in die Schweinfurter Innenstadt ziehen: Als rund zwei Meter hohe Wagenkirche, die sie wie einen Bollerwagen zu zweit ziehen. Einfache Ideen und Wege um Kirche wieder zu den Menschen zu bringen, die mit klassischen Gottesdiensten längst nichts mehr anfangen können
