Stationen. Hilfe, ich pflege!

In der politischen Diskussion ist das Thema präsent: zu wenige, zu schlecht bezahlte Pflegekräfte, zu wenige Pflegeplätze, unerschwingliche und mitunter unerreichbare häusliche Unterstützung. In einer Gesellschaft mit immer mehr sehr alten Menschen fällt der Blick in «Stationen» diesmal auf diejenigen, die pflegen. Die sich aus Idealismus einem Beruf verschrieben haben, der sie kaum ernährt, und in dem sie auszubrennen drohen. Die sich freiwillig oder mangels Alternativen für die häusliche Pflege entschieden haben und sich damit alleingelassen fühlen. Und auch auf diejenigen, die mit Überzeugung und Freude pflegen und sich nichts anderes wünschen