Stallone – Der ewige Held
Stallone – der Name brennt sich im Gedächtnis ein, genau wie die hängenden Augenlider, die «Stimme wie ein Sarg tragender Mafioso», die im Morgenlicht gen Himmel geballte Faust und die Siege als «Underdog», der sich seinen Weg nach oben hart erkämpft. In den 70er Jahren versucht Sylvester Stallone als Schauspieler Fuss zu fassen, doch er erhält keine Jobs. Frustriert schreibt Stallone seine Wut nieder – und entpuppt sich als begabter Drehbuchautor. Es gelingt ihm, sich nicht nur eine, sondern gleich zwei Ikonen der Filmgeschichte auf den Leib zu schreiben: Rocky und Rambo. Mit seinem vielseitigen Talent erobert der bereits vom Leben gezeichnete Schauspieler das krisengebeutelte Amerika, das neue Helden braucht. Die von «Sly» geschaffenen sensiblen, ungeschliffenen Figuren sind gerade deshalb so erfolgreich, weil sie völlig anders sind als alles, was Hollywood bis dahin kannte: harte Schale, weicher Kern. Doch die Öffentlichkeit fängt an, Stallone mit seinen Rollen zu verwechseln
