Wer bezahlt Europa?
Im Mai 2019 wird zum 9. Mal das Europäische Parlament gewählt. 750 Abgeordnete können es werden. Es ist der Start in eine neue Zeitrechnung, in der das Geld knapper und die Chancen, mit Geld politischen Druck auszuüben, grösser sind als jemals zuvor. Ein Prozent des europäischen Bruttoinlandsproduktes stellen die Mitgliedsstaaten der EU für den gemeinsamen europäischen Haushalt zur Verfügung. Der deutsche Bundeshaushalt ist etwa doppelt so gross. Fast zwei Drittel des Europäischen Haushalts fliessen in Form von Fördermitteln und Subventionen an die Mitgliedsländer zurück. Profiteure dieser Umverteilung sind derzeit vor allem die osteuropäischen Länder. Der grösste Teil der Investitionen gehen in öffentliche Infrastrukturprojekte wie zum Beispiel Strassen, Schulen oder Flughäfen. Die westlichen Länder haben viel investiert in den Aufschwung im Osten doch die Osteuropäer drehen der europäischen Wertegemeinschaft immer mehr den Rücken zu
