Glauben. Kein stilles Kämmerlein
Nach dem Grundgesetz sind Religion und Staat getrennt. Zugleich fördert der Staat kirchliche Aktivitäten wie Kindergärten, Jugendarbeit oder Pflegeeinrichtungen. Wie passt das zusammen? Kritiker fordern inzwischen die Streichung aller staatlichen Förderung für die Kirchen und akzeptieren Glauben allenfalls als Privatangelegenheit. Befürworter sprechen davon, dass Glaube öffentlich sein muss. Deshalb setzen sich Kirchenvertreter und Gläubige für Religionsfreiheit ebenso ein wie für Minderheiten oder Menschen in sozialer Not. Gerade diese Einmischung in die Politik gefällt nicht allen
