Gilda

Buenos Aires kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges: Der glücklose amerikanische Spieler Johnny (Glenn Ford) wird beim Falschspiel von dem zwielichtigen Ballin Mundson (George Macready) vor dem Übergriff eines geprellten Mitspielers gerettet. Mundson, der Besitzer eines luxuriösen Spielcasinos ist, stellt Johnny daraufhin als persönlichen Assistenten ein. Die Männerfreundschaft wird allerdings auf eine harte Probe gestellt, als Mundson eines Tages mit einer neuen Ehefrau an seiner Seite von einem Kurztrip zurückkehrt. Die ausserordentlich attraktive und verführerische Gilda (Rita Hayworth) war einst Johnnys Geliebte, doch mit der Zeit hatte er sie hassen gelernt. Aus dem Zusammentreffen der drei Personen entwickelt sich eine von Verachtung und Intrigen getragene, überaus verhängnisvolle Dreiecksgeschichte. Ganz im Sinne eines klassischen Film noir liefert Charles Vidors «Gilda» (US 1946) über die packende Liebes- und Kriminalgeschichte hinaus gleichzeitig eine präzise psychologische Analyse der Geschlechterbeziehungen