Für meinen Glauben (Dévoilées)

Drei Frauen, drei Generationen, zwei Geheimnisse. Anfang der 1970er explodierte eine Bombe an Bord des Swissair-Fluges 330 nach Tel Aviv. Auch Isabelles (Marthe Keller) Mann starb dabei. Die junge, gerade hochschwangere Witwe befürchtete, dass ihr Geliebter, der palästinensische Aktivist Djibril (Lyes Salem), darin verstrickt sein könnte … Nun, 47 Jahre später, kommt Isabelle dahinter, dass ihre Enkelin Anaïs (Lola Créton) zum Islam konvertiert ist. Doch warum hält die junge Studentin ihren neuen Glauben vor der Familie geheim? Bei Anaïs‘ Mutter Léa (Julie Gaiet) klingeln sofort alle Alarmglocken. Hat sich ihre Tochter radikalisiert? Isabelle dagegen glaubt sich selbst als junge Frau in ihrer Enkelin wiederzuerkennen und sie zu verstehen. Ist es womöglich zu spät, Anaïs von ihrem Weg abzubringen? Jacob Bergers Drama (CH 2018) ist hochspannend und basiert auf einer wahren Ausgangslage