Wer den Wind sät (Inherit the Wind)
1925. Der junge Lehrer Bertram T. Cates (Dick York) bringt die Mitglieder der fundamentalistischen Gemeinde von Hillsboro im amerikanischen Süden gegen sich auf: Er wagt es, seine Schüler mit der Lehre Darwins vertraut zu machen, die besagt, dass der Mensch ein Geschöpf der Evolution ist. Auf Betreiben des militanten Reverends Brown (Claude Akins) wird er festgenommen und muss sich vor Gericht verantworten. Der renommierte Journalist Hornbeck (Gene Kelly) vom «Baltimore Herald» sorgt dafür, dass Cates mit Henry Drummond (Spencer Tracy) einen erfolgreichen Verteidiger bekommt; die Anklage übernimmt Matthew Harrison Brady (Fredric March), ein ähnlicher Eiferer wie Reverend Brown. Drummond steht für die Freiheit der Rede und des Denkens, Brady führt dagegen einen religiösen Fundamentalismus ins Feld, für den jedes Wort der Bibel die letzte Wahrheit ist … Stanley Kramers packendes Gerichtsdrama (US 1960) basiert auf einem Bühnenstück, dem ein historischer Prozess aus dem Jahre 1925 zugrunde lag
