Aminas Briefe (Aminas breve)
Der junge Janus (Esben Smed) wird aus der Psychiatrie entlassen und hat nur ein Ziel: Amina (Siir Tilif) zu finden, eine ehemalige Klassenkameradin, die ihm die ganzen Monate hinweg Briefe schrieb – bis in den letzten Wochen keine Post mehr ankam und Janus fast wahnsinnig wurde vor Enttäuschung und Einsamkeit. Sofort macht er sich auf die Suche nach ihr, doch die junge Frau scheint wie vom Erdboden verschluckt. Eine Unterhaltung mit Aminas türkischer Mutter (Sema Poyraz) ist wegen der Sprachbarriere kaum möglich. Dennoch macht sie ihm unmissverständlich deutlich, zu gehen. Janus sucht weiter, doch seine Psychose kehrt zurück und gewinnt mehr und mehr die Oberhand. Und dann erfährt er, dass Amina gegen ihren Willen verheiratet werden soll … Es gelingt Regisseur Jacob Bitsch in «Aminas Briefe» (DE 2017) mit den Mitteln des Films, in die ebenso beunruhigende wie poetische Welt eines jungen Mannes mit einer paranoiden Schizophrenie einzutauchen
