CH.Filmszene. Schockwellen – Flucht in die Berge

Riyad (Iliès Kadri) und sein Freund Zaïd (Nadjim Belatreche) verlassen ihr Quartier in einem Aussenviertel von Lyon, um als Handlanger teure Autos aus einem Genfer Villenquartier zu klauen. Beim Zweiten gehts schief, und während sein Mitstreiter im anderen Auto von einem Polizisten erschossen wird, flieht Riyad zu Fuss weiter: durchs Rohnetal, dann mit dem Skibus hoch in die Berge, der französischen Grenze entgegen. Riyad fällt auf, in Turnschuhen und leichter Jacke ist im verschneiten Skiort sonst niemand unterwegs. Im Dorflande dann der Fahndungsaufruf im Radio. Ein Jäger hat mitgehört und ruft seine Kollegen zur Treibjagd. Das «Drama auf der A1», wie der Fall des erschossenen Autodiebs in den Westschweizer Medien betitelt wurde, inspirierte den Filmemacher Jean-Stéphane Bron, sich die Flucht des zweiten Täters als filmische Drama (CH 2018) auszumalen