Lina

Ein Dorf im Zürcher Oberland, späte 1960er: Lina (Rabea Egg) ist 17, lebenshungrig und unangepasst. Sie träumt von einem Leben mit Julian (Flurin Giger), ihrer grossen Liebe aus gutem Haus. Doch der Traum platzt. Nach einem Übergriff wird Lina vor die Fürsorgebehörde zitiert und erhält eine Verwarnung. Kurz darauf wird sie zur «Nacherziehung» in ein Heim eingewiesen. Doch Julian hilft Lina zu verschwinden. Ihr gemeinsamer Traum nach Südfrankreich zu reisen, wird von der Polizei und Julians Eltern zerstört: Julian wird zum Studium in die USA abgeschoben, Lina in die Frauenvollzugsanstalt Hindelbank. Dort erlebt Lina Demütigung, Zwangsarbeit und ein Anstaltsregime, an dem sie zu zerbrechen droht. Zudem ist sie schwanger von Julian. Am Ende ihrer Kräfte willigt sie ein, das Kind zur Adoption freizugeben. Erst 40 Jahre später wird Lina von ihrem Sohn Daniel auf dem kleinen Pferdegestüt im Jura, wo sie nach ihrer Entlassung untergekommen ist, aufgesucht