Schtonk
Schon als Knabe entdeckt Fritz Knobel (Uwe Ochsenknecht), wie man mit Leicht- und Gutgläubigen gute Geschäfte macht. Als aus dem kleinen Fritz Jahre später der Kunst- und Antiquitätenhändler Professor Knobel und ein begabter Kunstfälscher geworden ist, begegnet ihm Hermann Willié (Götz George), ein von Geldnöten geplagter Reporter. Da knobelt Knobel den Coup seines Lebens aus. Er hat gerade das geheime Tagebuch des Führers produziert, und Willié wittert eine Weltsensation. Der angepeilte Verlag dreht die Geldhähne auf. Knobel fühlt sich herausgefordert und gestaltet die «Hitler-Tagebücher» zum Gesamtmachwerk seines Lebens. Willié glaubt sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Den Skandal um die vermeintlichen Hitler-Tagebücher, die ein gewiefter Kunstfälscher fälschte, ein windiger Sensationsreporter teuer verkaufte und die Hamburger Illustrierte «Stern» 1983 veröffentlichte, hat Helmut Dietl 1992 als groteske Posse aufbereitet
