Krieg der Träume – 1918–1939: Revolution (4/8)

Moskau ist ein Sehnsuchtsort für alle, die von einer kommunistischen Gesellschaft träumen. Das Gesellschaftsexperiment wird aber vor allem mit Gewalt vorangetrieben. Nguyen Ai Quoc schliesst sich in Moskau der Kommunistischen Internationalen an, die Berufsrevolutionäre ausbildet. Er fordert, die Kolonialvölker stärker in den Kampf um die Weltrevolution einzubinden, und gerät damit zwischen die Fronten des Machtkampfs, der nach Lenins Tod zwischen Trotzki und Stalin entbrennt. May Picqueray arbeitet in Moskau als Dolmetscherin für eine Delegation französischer Gewerkschafter. Als sie öffentlich Leo Trotzki kritisiert, wird sie unter Hausarrest gestellt. Marina Yurlova hat San Francisco erreicht. Nach Jahren als Soldatin leidet sie unter körperlichen und psychischen Schwierigkeiten. Nach der Auflösung der Freikorps wird Rudolf Höss Landarbeiter in Mecklenburg. Er setzt alle Hoffnung auf Adolf Hitler, den Führer der NSDAP