Das süsse Leben (La dolce vita)

Klatschreporter Marcello Rubini (Marcello Mastroianni) berichtet nicht nur vom Leben der Reichen und Schönen in Rom, sondern nimmt selbst daran teil. Er kennt alles und jeden, hat erotische Bekanntschaften mit Millionenerbinnen und Künstlerinnen. Mit der Millionärstochter Maddalena (Anouk Aimée) verbringt er eine Nacht in der heruntergekommenen Wohnung einer Prostituierten. Als er nach Hause zurückkehrt, hat seine Verlobte Emma (Yvonne Furneaux) in einem Eifersuchtsanfall versucht, sich selbst zu töten. Marcello flüchtet sich in seine Arbeit und begleitet die Filmdiva Sylvia (Anita Ekberg) durchs nächtliche Rom und nimmt mit ihr ein Bad im Trevi-Brunnen Doch allmählich wird er sich der Bedeutungslosigkeit des «dolce vita» bewusst. Federico Fellinis episodenhaft erzähltes Meisterwerk (IT/FR 1959) ist beides: eine unterhaltsame Abrechnung mit dem Pressebetrieb und der High Society, aber auch eine faszinierende Charakterstudie