Junction 48
Kareem (Tamer Nafar) ist ein junger palästinensischer Musiker. Er lebt in Lod, einer verarmten Stadt bei Tel Aviv, und träumt von einer Karriere als Rapper. Nachdem er bei einem Autounfall seinen Vater verloren hat, bei dem auch die Mutter schwer verletzt wurde, findet er in der Welt des Hip-Hop und bei seiner Freundin, der Sängerin Manar (Samar Qupty), Trost. Als es bei einem ihrer Auftritte dann jedoch zu Übergriffen rassistischer jüdischer Rapper kommt, nehmen die beiden mit ihrer Musik den Kampf gegen die Unterdrückung durch die israelische Gesellschaft auf – und auch gegen die Gewalt in ihrer eigenen, konservativen «Community». Udi Alonis Dokumentarfilm (DE 2016) feierte mit grossem Erfolg auf der Berlinale 2016 seine Premiere und gewann den Publikumspreis in der Panorama-Sektion
