Uli der Knecht

Uli (Hannes Schmidhauser), der als Waisenkind aufgewachsen ist, lebt und arbeitet als Knecht beim Bodenbauer (Heinrich Gretler). Als Meisterknecht tritt er wenig später eine Stelle beim eigenwilligen Joggeli von der Glungge (Emil Hegetschweiler) an. Hier erwartet ihn allerdings wenig Freundlichkeit. Nur die Glunggenbäuerin (Hedda Koppé) heisst Uli herzlich willkommen, und das uneheliche Vreneli (Liselotte Pulver), das hier im Dienst steht, zeigt ihm, wo er schlafen kann. Obwohl der Meister ihm kaum hilft, weiss Uli sich gegen zwei faule, bösartige Knechte durchzusetzen. Nicht nur der Glunggenbauer, sondern auch seine Tochter Elisi (Marianne Matti) merken allmählich, was in Uli steckt. Ungeniert sucht ihn Elisi für sich zu gewinnen. Doch Uli entdeckt, wie gut die Magd Vreneli zu ihm passen würde. Zum 100. Todestag von Jeremias Gotthelf hat Franz Schnyder 1954 (CH) das Bauernepos «Uli der Knecht» verfilmt