Echtes Leben. Wohnbox für Obdachlose
Sven Lüdecke sieht, wie eine obdachlose Frau von ihrem Schlafplatz weggewiesen wird. Er will helfen. Schliesslich baut er ihr, inspiriert von einer Idee aus den USA, aus Europaletten eine 3,2 Quadratmeter grosse, abschliessbare und wetterfeste Unterkunft, ein eigenes Mini-Zuhause. Plötzlich stehen obdachlose Menschen bei ihm Schlange, die ihn ebenfalls um eine Wohnbox bitten. Und Sven Lüdecke baut ein kleines Team auf, gründet den Verein «little home». Nach kurzer Zeit bekommt er nicht nur Stress mit seinem Arbeitgeber, sondern auch mit seiner Lebensgefährtin, die ihn kaum noch zu Gesicht bekommt. Die Sorgen und Enttäuschungen durch die Probleme der Obdachlosen belasten ihn zusätzlich und dann sieht er sich plötzlich auch noch dem Vorwurf ausgesetzt, in seinem Verein seien angeblich Spendengelder veruntreut worden
