ZDF-History. Mario Adorf – eine deutsche Filmlegende

Als uneheliches Kind eines Italieners wächst Adorf ohne Vater in der Eifel auf. Die Rolle des Massenmörders Bruno Lüdke in «Nachts, wenn der Teufel kam» verhilft ihm 1957 zum Durchbruch. Neben den eher leichten Stoffen widmet sich Adorf Ende der 70er dem «Neuen Deutschen Film»: «Die verlorene Ehre der Katharina Blum» oder «Die Blechtrommel» sind ohne ihn undenkbar – Sternstunden des bundesdeutschen Kinos. Adorfs Tochter und andere Weggefährten, wie der Regisseur Volker Schlöndorff, der Filmemacher Michael Verhoeven oder die Schauspielerkollegin Senta Berger bringen uns den Menschen Mario Adorf näher: ein Filmstar zwischen Zuspruch und Selbstzweifeln, zwischen seiner deutschen Heimat und den Kulissen des Weltkinos