Shahada
Maryam (Maryam Zaree) ist eine moderne 19-Jährige. Sie ist ungewollt schwanger und nimmt heimlich eine Abtreibungspille. Deren Wirkung setzt nachts in einem Berliner Club ein. Traumatisiert von den Schmerzen und dem vielen Blut, glaubt Maryam, Gott wolle sie bestrafen, und ändert sich radikal. Der junge Nigerianer Samir (Jeremias Acheampong) besucht gemeinsam mit dem gleichaltrigen Daniel (Sergej Moya) den Koranunterricht von Maryams Vater. Daniel hat sich in Samir verliebt. Die beiden jungen Männer kommen sich näher, doch plötzlich schlagen Samirs Gefühle für Daniel in Hass um. Ismail (Carlo Ljubek) ist Polizist. Bei einer Razzia trifft er auf Leyla (Marija Skaricic), die er vor drei Jahren im Dienst angeschossen hat. Leyla geht ihm nicht mehr aus dem Kopf, seine Schuldgefühle sind enorm. Der Episodenfilm (DE 2010) von Burhan Qurbani beschäftigt sich mit der Wahl des Weges, den die Protagonisten einschlagen
