Malcolm X

Boston in den 1940er-Jahren: In den Strassen des schwarzen Ghettos hält sich der junge Malcolm Little (Denzel Washington) mit kleinen Jobs und Gaunereien über Wasser. Seine Sehnsucht ist es, wie ein Weisser auszusehen. Bei einem Einbruch mit seinem Freund Shorty (Spike Lee) wird Malcolm geschnappt. Im Gefängnis lernt er die «Nation of Islam», eine religiöse Gemeinschaft schwarzer Muslime kennen. Er entwickelt Wissensdrang und politisches Bewusstsein für die Unterdrückung seiner eigenen Rasse. Als «Malcolm X» verlässt der gänzlich verwandelte Mann das Gefängnis und steigt in wenigen Jahren zu einem der prominentesten Führer der «Nation of Islam» auf. Doch politische Meinungsunterschiede, Eifersüchteleien und Machtstreitigkeiten sorgen für ein Zerwürfnis zwischen der Organisation und ihrem berühmtesten Vorkämpfer. Am 21. Februar 1965 stirbt Malcolm X bei einem Attentat. Spike Lee inszeniert das Leben des charismatischen Redners und radikalen Bürgerrechtlers als fesselndes Drama (US 1992)