Dutschke (1/2)

Rudi Dutschke war das Gesicht der 68er-Generation. Durch das Attentat am 11. April 1968, an dessen Spätfolgen er Jahre später starb, wurde er zum Mythos. Der Film analysiert die utopische Kraft von Dutschkes Ideen und fragt, was aus den Utopien von damals geworden ist. Rudi Dutschke stammt aus Luckenwalde, wurde christlich erzogen und durfte in der DDR kein Abitur machen. Darum ging er nach Westberlin, um Soziologie zu studieren und dann zum politischen Kopf des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) aufzusteigen. Dutschke polarisierte die deutsche Öffentlichkeit wie wenige Vertreter seiner Zeit. Seine politischen Ideen, aber auch seine extensive Präsenz in Print und Rundfunk, machten ihn zum Repräsentanten der 68er-Bewegung. Für die einen war Dutschke der Erneuerer, der mit Ausstrahlungskraft für einen gesellschaftlichen Aufbruch begeistern konnte. Für die anderen war er eine Gefahr für die Demokratie

Im Anschluss folgt der 2. Teil der Dokumentation