Katholische Welt. Gewalt verhindert Bildung in Lateinamerika

Gewalt auf dem Schulweg ist besonders in Lateinamerika ein weltweites Entwicklungshemmnis, denn viele Kinder machen nie einen Abschluss, weil sie Angst haben. Guatemala-Stadt hat eine der weltweit höchsten Mordraten. Davon sind Schulkinder in den Armenvierteln besonders betroffen. Der 15jährige Wilson erlebt auf seinem Schulweg durch das Armenviertel La Comunidad immer wieder furchtbares. Vor einem Monat wurde seine Tante erschossen, direkt neben der Schule. Auch seine Lehrerin ist organisierten Banden zum Opfer gefallen, die Schutzgelder erpressen. Wie geht er damit um? Und was können die Kirchen tun, um seinen Schulweg sicherer zu machen?