kreuz und quer. Mütter in Schande

In Marokko ist es einer unverheirateten Frau streng verboten, eine sexuelle Beziehung zu einem Mann einzugehen. Noch schlimmer wird ihre Situation, wenn sie schwanger wird, ohne mit dem Kindsvater verheiratet zu sein. Die junge Marokkanerin Hafida ist ledig und mit einem Mann liiert. Als sie feststellt, dass sie ein Kind erwartet, flüchtet sie aus ihrer Heimatstadt El Jadida nach Tanger, um in der Anonymität der Grossstadt ihren Sohn aufzuziehen. Einige Jahre später kehrt sie nach El Jadida zurück, doch sie stösst auf erbitterte Ablehnung ihrer männlichen Familienmitglieder. Denn in Marokko gelten uneheliche Mütter als Huren und ihre Kinder als unerwünschte Bastarde. Doch Hafida trotzt diesem bitteren Vorurteil und kämpft erfolgreich für die Rehabilitierung lediger Mütter