Katholische Welt. Bildhauer Professor Fritz Koenigs Wege zu Gott

Eindrucksvolle Zeugnisse des vielfältigen, spannenden, religiösen Werks und der hintergründigen christlichen Plastiken des Landshuter Weltkünstlers Prof. Fritz Koenig sind im Klausurbereich des Zisterzienserinnen-Klosters Seligenthal zu sehen. Die Dauer-Ausstellung lockt jetzt zum ersten Todestag des Künstlers viele Besucher an. Fritz Koenigs «Grosse Kugelkaryatide», die einst das Zentrum der Plaza des World Trade Centers in New York markierte, war bis zum Terrorangriff ein identitätsstiftender Ort für Bewohner und Besucher. Fünfzehn Jahre nach 9/11 ist die beschädigte aber nicht zerstörte Skulptur wieder auf das Gelände des früheren World Trade Centers zurückgekehrt. Die «Sphere» ist nun zum Symbol geworden: sie erinnert an die über 2’700 Opfer des Anschlags und ist Fritz Koenigs wohl bekanntestes Werk. Koenig hat sich ein Leben lang mit Mythos und Glaube, mit menschlichem Leid, mit Schmerz, Hoffnung und Jenseitsvorstellungen auseinandergesetzt