Sternstunde Philosophie. Philipp Hübl: Macht und Magie der Sprache
Ob in der Werbung oder im Wahlkampf: Das richtige Wort zeigt Wirkung. Wer die Sprache kontrolliert, der kontrolliert das Denken. Denn Worte transportieren oft Weltbilder und Werte. So erklingt die Forderung nach einer geschlechtergerechten und politisch korrekten Sprache. Das negativ konnotierte Wort «Flüchtling» etwa sei durch den Ausdruck «Geflüchtete» zu ersetzen. Wie sinnvoll ist diese Art der Sprachpolitik? Wie mächtig ist Sprache wirklich? Und hatte der österreichische Philosoph Ludwig Wittgenstein recht, als er meinte: «Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt»? Philosoph Philipp Hübel diskutiert diese Fragen mit Yves Bossart
