scobel. Zukunft der Liebe?

Moderne Lebensweisen und Technologien zwingen Männern, Frauen, Paaren und Familien neue Modelle für Lebens- und Liebeskonzepte auf. Oder schaffen sie vielmehr neue Freiheiten? Nachwuchs kommt aus dem Reagenzglas. Männer und Frauen gehen im Internet auf Partnersuche, bleiben Single oder gehen in Serie unverbindliche Beziehungen ein. Konventionelle Geschlechterrollen sind – scheinbar – passé, althergebrachte Vorstellungen von Mutter- und Vaterschaft verlieren ihre Notwendigkeit. Das «phallozentrische Weltbild» scheint überwunden. Gleichzeitig wächst die Akzeptanz alternativer Formen und Lebensweisen menschlicher Sexualität. Wie man sich verliebt, mit wem man Partnerschaften eingeht, wie Trennungen verlaufen, wie man miteinander Sex hat: Die Zukunft der Familien- und Paarbeziehungen hat längst begonnen. Doch wie ist diese Zukunft zu bewerten?