Doppelpunkt. Jugendliche an die Urne!
Wenn in Abstimmungen und Wahlen Senioren überrepräsentiert und Jungwähler in der Minderzahl sind, können die Ergebnisse ein verzerrtes Bild der tatsächlichen Meinung vermitteln. Ein Grund dafür, dass die Jugend der Urne fernbleibt, ist die komplexe politische Sprache, die sich unter anderem auch in Abstimmungsunterlagen zeigt. Dies ergab eine Befragung von jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente und des Forschungsinstitut gfs.bern. Hinzu kommt, dass sich viele Jugendliche nicht festlegen möchten, was die Parteizugehörigkeit betrifft. Bedeutung kommen deshalb Jugendparlamenten zu, welche die politischen Interessen junger Menschen gegenüber Parlamenten, Regierungen und Öffentlichkeit vertreten. Bei der gemeinsamen Umsetzung verschiedener Projekte können wertvolle Erfahrungen gesammelt werden. In der Sendung «Doppelpunkt» äussern sich zwei politisch aktive junge Menschen, Bundesrat Johann Schneider-Ammann, SP-Nationalrätin Jacqueline Badran sowie der Politologe Michael Herrmann zum Thema
