kreuz und quer. Gender Jihad – Imaminnen, Lehrerinnen, Kämpferinnen verändern den Islam

Als die afro-amerikanische Wissenschaftlerin Amina Wadud 2005 zum ersten Mal ein islamisches Freitagsgebet vor Männern und Frauen in New York führte, waren viele Muslime empört. Sie war es auch, die den Begriff «Gender Jihad» prägte, eine Bezeichnung für den muslimischen, weiblichen Kampf um Geschlechtergerechtigkeit, denn das Wort «Feminismus» wird von vielen Musliminnen als zu westlich abgelehnt. 10 Jahre später gibt es in vielen Ländern weibliche Predigerinnen. Frauen, die sich weigern in einem Nebenraum zu beten, wie das in den traditionellen Moscheen für sie vorgesehen ist, und die sich auch das Recht nehmen, ein Gebet zu leiten und als Imamin tätig zu sein. Die Dokumentation portraitiert Imaminnen und gelehrte Frauen in Deutschland, Dänemark und Österreich und geht der Frage nach, auf welche Weise deren Arbeit und gelebtes Vorbild den Islam verändern kann